Neurale Mobilisation | |
BeschreibungDas periphere Nervensystem ähnelt einem Ast, der aus dem Baumstamm - dem Rückenmark - entspringt. Die Verästelungen ziehen sich durch den ganzen Körper, bis sie als hauchdünne Strukturen in den Finger- und Zehen-Endgelenken enden. Eigebettet sind diese verästelten Nervenbahnen in einer Art Schlauchsystem, dass zum Schutz und als Gleitlager dient. Bis zu den Endgelenken haben die Nervenstränge somit einen langen, zum Teil beschwerlichen Weg: Sie müssen knöcherne Engpässe überwinden und zwischen kräftigen Muskelbändchen passieren, die durch "Verspannungen" den Verlauf der Nerven beeinträchtigen können. In der Neuralen Mobilisation versucht der Therapeut, dem betroffenen Nervabschnitt wieder die optimalen Bedingungen für seinen anatomischen Verlauf zu ermöglichen. Muskuläre Spannungszustände werden gelöst und der entsprechende Nerv in seinem Gleitlager mobilisiert, damit er wieder beschwerdefrei gleiten kann. ZieleLösen von muskulären Spannungszuständen und Mobilisierung des betroffenen Nervenabschnitts. |
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